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Emojis im B2B Online Marketing – eine gute Idee?

LeuchtfeuerOnline Marketing

Heute ist World Emoji Day! Im Privatleben sind die bunten Icons aus sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten gar nicht mehr wegzudenken. Doch wie sieht es eigentlich im B2B-Umfeld aus: Zielführend oder absolutes No-Go? Erfahren Sie, was Unternehmen beim Thema Emoji-Marketing beachten sollten.

Emojis im B2B-Marketing passend und angemessen benutzen

Der 17. Juli wird von vielen Smartphone-Herstellern – u.a. Apple, Google und Samsung – als Datum für den Kalender-Emoji genutzt. Die Erklärung: An diesem Tag im Jahr 2002 wurde iCal für den Mac auf der MacWorld Expo 2002 vorgestellt und der World Emoji Day war geboren. Offiziell soll der „Feiertag" die Verwendung von Emojis fördern. Auch im Online Marketing nimmt der Gebrauch der bunten Icons immer weiter zu: Das sogenannte Emoji-Marketing ist mittlerweile in Social Media Kanälen verschiedenster Unternehmen präsent – und dennoch nicht unumstritten. 

Menschlichkeit & Aufmerksamkeit: Emojis auf dem Vormarsch

Aus privaten Textnachrichten bei WhatsApp und Co. sind Emojis heute nicht mehr wegzudenken. Doch auch im Geschäftsumfeld haben sie sich mittlerweile vor allem im B2C-Bereich etabliert, um Kunden das Interpretieren von Texten noch einfacher zu machen: In Blog- und Social Media-Posts beispielsweise sind die Bildchen in den letzten Jahren zu einem beliebten Mittel für Unternehmen geworden, um noch mehr Emotionalität und Menschlichkeit zu transportieren. Denn: Laut Studien reduzieren Smileys und Co. nicht etwa die Glaubwürdigkeit, sondern lösen oft sogar positivere Reaktionen beim Adressaten aus.

Damit gehen viele B2C-Unternehmen auch auf die veränderten Bedürfnisse der User ein: Gerade Jüngeren fällt es nämlich zunehmend schwer, Texte ohne Emojis überhaupt korrekt zu interpretieren. Immerhin werden täglich ca. 10 Millionen Emojis verschickt und ganze  95% der Internetnutzer nutzen Emojis regelmäßig, Tendenz steigend (Quelle: Brandwatch). Ein weiterer Effekt ist, dass die bunten Symbole direkt ins Auge fallen. So kommt es, dass Emojis beispielsweise im E-Mail Marketing immer öfter in Betreffzeilen platziert werden. Das Ziel: die Aufmerksamkeit des Users im Postfach auf die jeweilige Mail lenken und so die Öffnungs- und Klickrate erhöhen – und das klappt auch nachweislich! 

Einsatz im B2B: Es kommt auf den Kontext an 

Im B2B-Bereich gilt beim Thema Emoji-Marketing: der Kontext entscheidet! In Social Media, vor allem bei Instagram und Facebook, könnten Emojis auch hier nicht alltäglicher sein, während sie in anderen Bereichen der B2B-Kommunikation bisher eher unüblich sind oder gar als unprofessionell aufgefasst werden – z.B. beim direkten Mail-Kontakt zwischen Business-Partnern. Und auch bei Content für ältere Zielgruppen oder formellen Texten sollte man Emojis besser sparsam einsetzen. 

Allgemein lässt sich aber sagen: Der Einsatz der vielfältigen Icons sorgt auch im B2B oftmals für besondere Sympathie-Punkte. Das liegt vor allem daran, dass sich die Art, wie Sie mit Ihren Kunden kommunizieren, durch die Verwendung von Emojis verändert: Sie wird privater. Und nicht nur jüngere und Zielgruppen fühlen sich davon angesprochen – schließlich werden Emojis mittlerweile im Alltag von Menschen aller Altersgruppen täglich eingesetzt. 

Am Ende ist es vor allem eine strategische Frage, ob und in welcher Form Emojis in der Unternehmenskommunikation bei B2B-Unternehmen zum Einsatz kommen – schließlich muss eine lockere, moderne Kommunikation auf Augenhöhe auch zur Markenidentität und zur Zielgruppe passen.

Veränderte Kundenkommunikation: Mut zu mehr Emotionen!

Haben sich Unternehmen einmal für den Einsatz von Emojis entschieden, wird der Mut in der Regel belohnt: Nutzer zeigen bei Beiträgen mit Emojis in Social Media beispielsweise generell ein höheres Engagement, da es sich anfühlt, als würden sie ein Post von einem Freund sehen und keine Werbenachricht eines Unternehmens. Auf Instagram und Twitter steigt die Interaktionsrate durch die Verwendung von Emojis sogar um bis zu 50 Prozent.

Emoji-Marketing kann also viele Vorteile mit sich bringen, wenn man es richtig macht – wir haben die Do’s und Dont’s für Sie zusammengefasst:  

  • Do: strategisch entscheiden
    Treffen Sie bewusst die Entscheidung, ob die Verwendung von Emojis zu Ihrer Markenstrategie und Ihrer Zielgruppe passt.
  • Don’t: Es übertreiben
    Zu viele Emojis wirken schnell laienhaft und unprofessionell – grenzen Sie die Anzahl also besser ein. Faustregel: nicht mehr als vier Stück. 
  • Do: Emojis mit Message
    Emojis sollten sinnvoll eingesetzt werden und zur Message des Posts oder Artikels, vor allem aber auch zu Ihrem Unternehmen passen. Die Auswahl der Emojis sollte angemessen und verständlich sein.
  • Don’t: Die Bedeutung nicht kennen
    Manche Icons werden mit anderen Dingen assoziiert als mit denen, die sie darstellen. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist der Emoji mit zwei aneinander gedrückten Handflächen, welcher von vielen Usern als “betende Hände” interpretiert wird. Eigentlich soll der Emoji aber eine High Five-Bewegung darstellen – Informieren Sie sich darum vor Gebrauch bei einer geeigneten Quelle, was die Symbole im Detail bedeuten.
  • Do: genau abwägen
    Manchmal (z.B. bei besonders ernsten oder seriösen Themen) ist ein Verzicht auf Emojis besser.
  • Don’t: unreflektiert einsetzen
    Die goldene Regel: Alles kann, nichts muss! Ein übertriebener oder erzwungener Gebrauch bringt Sie nicht weiter. Ein sinnvoller, lockerer Einsatz wiederum ist authentisch und sorgt für ein angenehmes Lese-Erlebnis beim User.


Wir sind ganz klar für den Gebrauch von Emojis im Online Marketing, da sie vor allem im E-Mail- und Social Media Marketing höhere Interaktions- und Klickraten versprechen, wenn Sie denn zur Marke und zur Zielgruppe passen. Trauen Sie sich, seien Sie kreativ und tasten Sie sich langsam an das Thema Emoji-Marketing heran – es lohnt sich. :-)

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